Kommunalbefragung

Trends in der Kommunalentwicklung 2003/2004

Ende 2003 wurden (Ober)Bürgermeister, Landräte, Personalverantwortliche und Leiter/innen der Grünflächenämter in sechs Bundesländer von der DIALOGE Beratungsgesellschaft befragt.

Kommunen-2004-Bericht

 Die Ergebnisse zeigen in allen Bereichen ähnliche Trends. Hier ein paar wenige Stichworte:

  • Die Veränderungen in den Verwaltungen sind weit gediehen - aber noch längst nicht am Ende angelangt. Insbesondere kommt es darauf an, isloierte Instrumente und Modernisierungspfade miteinander zu vernetzen, um ihre Wirksamkeit zu erhöhen, bzw. überhaupt erst sicher zu stellen.
  • Die strategische Ausrichtung der Verwaltung steht weitgehend am Anfang. Die vorhandenen Ansätze werden überaus positiv bewertet. Die konsequente Anwendung der strategischen Führung einer Kommune steht jedoch noch aus.
  • Neben den harten Faktoren (Transparenz von Leistungen und Mittelverwendung) besteht deutlicher Handlungsbedarf bei den sogenannten weichen Faktoren (Führung, Motivation, Bildung einer Vertrauenskultur). Die Führungskräfte müssen in Ihrer Handlungsfähigkeit systematischer als bislang unterstützt werden.
  • Deutliche Defizite zeigen sich im Bereich der strategischen Ausrichtung der Personalentwicklung, des Gesundheitsmanagements und des Aufbaus eines Wissensmanagements.
  • Chancen der kommunalen Kooperation sind noch lange nicht ausreichend entwickelt und erprobt.

 Gefragt wurde nach dem bisher Erreichten und den künftigen Aufgaben für

  • die gesamte Kommune aus Sicht der (Ober)Bürgermeister und Landräte,
  • für die Personalentwicklung aus Sicht der Personalverantwortlichen und
  • die Grünflächenpflege aus Sicht der Leiter/innen der Grünflächenämter.

Die Ergebnisse liegen in drei separaten Berichten vor.

Den Landräten und (Ober)Bürgermeistern haben wir u.a. Fragen gestellt nach

  • der Bewertung der bisherigen Modernisierungsprozesse,
  • den wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre,
  • der strategischen Ausrichtung der Verwaltung,
  • dem Erfolg der Personalentwicklung,
  • Outsourcing und Rekommunalisierung,
  • neuem Finanzmanagement,
  • E-Government,
  • Wissensmanagement und
  • kommunalen Kooperationen.

 Den Personalverantwortlichen haben wir Fragen gestellt nach

  • der künftigen Entwicklung des Personalbestandes,
  • Anforderungen an Nachwuchskräften und Berufsausbildung,
  • Anforderungen und Auswahl von Nachwuchsführungskräften,
  • Personalentwicklung,
  • Mitarbeitergesprächen und Motivation,
  • Entwicklungen in der Fortbildung,
  • Krankenstand,
  • kommunalem Wissensmanagement,
  • der Servicekompetenz und
  • dem Einsatz von Instrumenten in der Personalarbeit.

 Die Leiter/innen der Grünflächenämter haben wir gefragt nach

  • den Veränderungen der betreuten Flächen, der Anpassung des Personal- und Ressourcenbedarfs,
  • den Erfolgen der letzten Jahre und den möglichen Problemen der nächsten Jahre,
  • dem Anteil von Fremdvergaben,
  • organisatorischen Maßnahmen innerhalb der Ämter,
  • Leistungsanforderungen an die Beschäftigten und
  • der fachlichen Qualifizierung und der Motivation der Beschäftigten,
  • dem Zustand des Maschinenparks,
  • der Wirksamkeit des Controllings und
  • kommunalen Kooperationen.

Die Berichte stehen exklusiv für Kommunalverwaltungen zur Verfügung.

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